Sie wissen eigentlich, dass ihnen ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung guttun. Doch im alltäglichen Kampf gegen den inneren Schweinehund ziehen die meisten Menschen den Kürzeren. Mit gravierenden Folgen: Die Deutschen werden immer dicker und riskieren damit ernsthafte Erkrankungen – und das schon in jungen Jahren. Kein Wunder, dass die Lösung des Problems längst in Politik und Gesellschaft höchste Priorität hat. Die METRO GROUP engagiert sich hier schon seit Jahren. Mit der Initiative "Gut für Dich" will sie jetzt möglichst viele Menschen in Deutschland zu einem gesunden Lebensstil motivieren. Zusammen mit dem Rheingold Institut, das qualitative Markt- und Medienforschung betreibt, hat das Unternehmen herausgefunden: Informationen sowie konkrete Bewegungsangebote und Ernährungstipps allein reichen nicht aus. Aber was bringt dann Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern? Vielleicht eine Art Volksbewegung – ähnlich der Trimm-dich-Bewegung der 1970er-Jahre –, die Menschen verbindet und auf einfache und spielerische Art Selbstmotivation und Selbstkontrolle fördert. "Gut für Dich" will den Stein ins Rollen bringen …
"Gib dir einen Ruck! Nur eine Jogging-Runde durch den Park – du wirst sehen, wie gut dir das tut", flüstert die Stimme der Vernunft. "Quatsch, draußen ist es nass, kalt und furchtbar ungemütlich", bellt der innere Schweinehund dagegen. "Und im Fernseher läuft ein Krimi, dazu ein kühles Bier und eine Pizza mit doppelt Käse ...", säuselt er verführerisch. "Das hast du dir verdient, nach dem langen, harten Tag im Büro." Solche oder ähnliche Kleinkriege tragen jeden Tag Millionen Menschen in ihren Köpfen aus. Dort, im sogenannten limbischen System des Gehirns, haust der innere Schweinehund. Fünf fiktive Beispiele:
"Der Monat geht zu Ende, und ich war kein einziges Mal im Fitnessstudio. Es ist aber auch verdammt schwierig, alles unter einen Hut zu kriegen: neuer Job, neue Stadt, neuer Freund. Andi macht es mir wirklich nicht leicht: Am liebsten will er jeden Abend gemütlich auf der Couch kuscheln. Kein Wunder, dass ich trotz wochenlanger Diät erst zweieinhalb Kilo runter habe. Kaum esse ich wieder normal, werde ich die quasi über Nacht wieder drauf haben – jede Wette! Schließlich ist das ja nicht meine erste Diät."
JULE M. (23), REISEVERKEHRSKAUFFRAU, SCHWÄBISCH GMÜND
"Stimmt schon, was in der Zeitung steht, dass die Deutschen immer dicker werden. Da muss ich mir nur meine 8. Klasse angucken. Ist ja auch kein Wunder: In der Pause sitzen die mit ihren Videospielen und Handys auf der Tischtennisplatte, statt wie früher eine Partie Rundlauf zu spielen. Wenn ich mal die Eltern auf ihren bewegungsmüden Nachwuchs anspreche, zucken die meisten nur mit den Schultern. Oder sie klagen, zu Hause sei auch der Computer die Hauptattraktion und nicht der Bolzplatz um die Ecke. Andere blaffen einen direkt an und sagen, ich solle mich nicht in ihre Erziehung einmischen – das hat man heute davon, wenn man sich um die Jugend sorgt."
EGON S. (54), REALSCHULLEHRER UND MITARBEITER EINES JUGENDZENTRUMS, JENA
"Der Sportunterricht ist der Horror. Schon wieder haben die mich beim Fußball als Allerletzten ins Team gewählt. Das ist voll das Loser-Gefühl. Dabei kann ich die sogar verstehen: Dass sie so einen unsportlichen Typen nicht in ihrer Mannschaft haben wollen, ist klar. Nach der Schule habe ich erst mal zwei Burger und eine Tüte Chips gegessen, um wieder auf andere Gedanken zu kommen. Auf das immer gleiche Zeug zu Hause habe ich eh keinen Bock."
MURAT Y. (12), SCHÜLER, BREMEN
"Niklas hat ganz schön zugelegt. Aber was soll ich machen? Wenn ich ihm mit Gemüse komme, rümpft er nur die Nase und trägt sein Taschengeld zur nächsten Fast-Food-Kette. Da kann ich mir den Aufwand mit der Kocherei gleich sparen. Wir sitzen ja ohnehin kaum mehr alle zusammen am Tisch, seit Hartmut diesen Job im Vertrieb hat und ständig unterwegs ist. Und bei dem Vorschlag, dass wir mal wieder am Wochenende zusammen was machen, winken gleich beide Männer ab. Mir kann zumindest keiner vorwerfen, ich hätte es nicht versucht."
TANJA B. (37), SEKRETÄRIN, RECKLINGHAUSEN
"Tanja liegt mir ständig in den Ohren, dass Niklas so aus dem Leim geht. Wir hätten da ja auch eine Vorbildfunktion, sagt sie. Mich stört mein kleiner Bauch jedenfalls nicht. Na ja, die Cholesterinwerte könnten niedriger sein, aber sonst ... Neuerdings will Tanja am Wochenende auch noch ständig irgendwelche Ausflüge machen. Ohne mich – ich will nur meine Ruhe. Die habe ich mir nach einer stressigen 50-Stunden-Woche auch verdient."
HARTMUT B. (41), FACHBERATER IM AUSSENDIENST, RECKLINGHAUSEN
Was bringt Menschen dazu, sich im Alltag ausgewogen zu ernähren und sich mehr zu bewegen? Außer Informationen und Tipps zum Thema ist ein zusätzlicher Ansporn nötig. Eine neue Bewegung à la "Trimm Dich" kann die Lösung sein – einfach, spielerisch und individuell …
Menschen sind erfinderisch. Insbesondere was die Gründe anbelangt, zu viel, zu fett und zu süß zu essen. Das Gleiche gilt für immer neue Ausreden, sich nicht genügend zu bewegen. Mal sind der tägliche Stress, schlechte Laune oder die Einsamkeit am eigenen (Fehl-)Verhalten schuld, ein anderes Mal liegt es am Wetter oder am Verlangen nach einer Belohnung. Prinzipiell ist das nicht schlimm, wären da nicht dieses schleichend schlechte Gewissen und – mit der Zeit – erste Wehwehchen bis hin zu handfesten Krankheiten, die einem den Genuss im Nachhinein verleiden.
Die meisten Männer und Frauen kennen diese Mechanismen. Trotzdem entscheiden sie sich, vor die Wahl gestellt zwischen spontanem Genuss und langfristigem körperlichen Wohlbefinden, gerne für Ersteres. Dabei geht es gar nicht um ein Entweder-oder, sondern um die richtige Balance.
Wie diese aussehen kann, zeigt zum Beispiel ein neuer Trend: Der "Lifestyle of Health and Sustainability", der längst auch die Gesellschaften Westeuropas erreicht hat, vereinigt problemlos individuellen Genuss und Luxus mit einem guten Gewissen und nachhaltigem Konsum. In Deutschland hat die in den 1970er-Jahren vom Deutschen Sportbund angestoßene Trimm-Dich-Kampagne knapp 30 Jahre lang Millionen von Menschen bewegt. Familien und Freundeskreise beteiligten sich an der bewusst niedrigschwelligen Aktion – und hatten Spaß dabei, in ihrer Freizeit zwanglos Sport zu treiben.
Auch bei den Themen Ernährung und Bewegung gilt: Nicht Verzicht spornt an, sondern die Freude am Mitmachen. Genuss ist ebenfalls in einem gesunden und aktiven Leben erlaubt. Wer sich ausgewogen ernährt und sich regelmäßig bewegt, kann auch ohne Gewissensbisse zwischendurch schlemmen oder faul auf dem Sofa liegen. Doch wie lässt sich diese Erkenntnis in die Praxis umsetzen? Eine Frage, mit der sich auch die METRO GROUP im Rahmen ihrer Initiative "Gut für Dich" beschäftigt.
Als führendes Handelsunternehmen weiß die METRO GROUP, was Menschen anspornt und hemmt. Unterstützt durch das Rheingold Institut in Köln ist sie dem Thema weiter auf den Grund gegangen. Das Ergebnis: Den meisten Menschen fällt es schwer, ihre Gewohnheiten zu ändern. Für mehr Motivation kann hier das Gefühl sorgen, Teil einer neuen gesellschaftlichen Bewegung zu sein; für mehr Disziplin die Möglichkeit, Erfolge einfach und spielerisch zu kontrollieren. Mit einer neuen Idee, dem "Gut für Dich"-Klicker, will die METRO GROUP den entsprechenden Anstoß liefern.
Zahlreiche Aktionen im Alltag unterstützen einen gesunden Lebensstil. Sie alle sind zwischen einem und fünf Punkten wert. Ein Auszug aus der Klickliste – mehr im Internet unter
www.gut-fuer-dich.info
Die Punkteskala dient als Orientierung bei der Wahl des Wochenziels. Die jeweils zu erreichende Punktezahl – maximal 99 sind möglich – sowie das Tempo, in dem Fortschritte erzielt werden sollen, bestimmt jeder Punktesammler selbst.
Deutschland hat ein gewichtiges Problem: Die Bundesbürger sind zu fett, zu träge und folglich immer häufiger krank. Eine gesellschaftliche Herausforderung, der sich Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam stellen müssen. Als Vorreiter startete die METRO GROUP im Frühjahr 2007 die Initiative "Gut für Dich". Mit ihr engagiert sich das Unternehmen bundesweit für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung.
An Informationen zu einem gesunden Lebensstil mangelt es nicht: Am Zeitungskiosk locken etliche Titelblätter mit vermeintlich neuen Diät- und Trainingstipps. In Publikationen von Gesundheitsorganisationen und Krankenkassen ist das Thema ein Dauerbrenner. Und die Suchmaschine Google liefert auf die Anfrage "gesund leben" mehr als 1,2 Millionen Treffer. Kein Zweifel, die allermeisten Menschen in Deutschland wissen, wie wichtig eine bewusste Ernährung und regelmäßige Bewegung für Gesundheit und Wohlbefinden sind. Doch im Alltag klaffen Theorie und Praxis oft auseinander. Jens Lönneker, Geschäftsführer des Rheingold Instituts für qualitative Markt- und Medienanalysen, wundert das nicht: "Wissen und rationale Argumente fruchten im Kampf gegen Übergewicht wenig bis gar nicht."
Jeder zweite Deutsche bringt nach Angaben des Statistischen Bundesamts zu viel auf die Waage. Im europäischen Vergleich belegen die Bundesbürger sogar den Spitzenplatz hinsichtlich des Anteils übergewichtiger Menschen. Politikern, Eltern und Pädagogen bereitet besonders die "Generation Playstation" Sorgen: Jedes sechste Kind zwischen drei und 17 Jahren ist übergewichtig – seit den späten 1990er-Jahren ist die Zahl um 50 Prozent gestiegen. Die betroffenen Jugendlichen fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut, Hänseleien und soziale Ausgrenzung machen ihnen zu schaffen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass mit dem Gewicht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes sowie Rücken- und Gelenkbeschwerden zunimmt – und zwar unabhängig vom Alter.
Höchste Zeit, etwas zu verändern. Die METRO GROUP setzte Anfang 2007 mit dem Start ihrer bundesweiten Initiative "Gut für Dich" ein deutliches Zeichen. Als eines der größten, internationalen Handelsunternehmen steht sie täglich mit Millionen Kunden in Kontakt. Sie nutzt diese Nähe, um Menschen aller Altersgruppen zu erreichen. Wichtige Säulen der Initiative sind unter anderem eine neue, verbraucherfreundliche Nährwertkennzeichnung, eine umfassende Motivations- und Informationskampagne sowie das Internetportal www.gut-fuer-dich.info. "Unser Ziel ist es, die Menschen nicht nur zu informieren, sondern ihnen konkrete Hilfestellungen auf dem Weg zu einem gesunden und aktiven Lebensstil zu geben", sagt Frans W. H. Muller, Mitglied des Vorstands der METRO GROUP.
Für einen gesunden Lebensstil sind zwei Dinge von zentraler Bedeutung. Erstens die Ernährung: bewusst und ausgewogen, nicht zwischendurch und nebenher soll sie sein. Der zweite entscheidende Punkt ist regelmäßige körperliche Aktivität. Menschen arbeiten heute zunehmend im Sitzen. Zudem hat ein umfassendes Unterhaltungsangebot – von der Spielkonsole bis zum DVD-Player – dazu geführt, dass körperliche Aktivität auch in der Freizeit immer seltener wird. Die METRO GROUP betrachtet mit "Gut für Dich" die Themen Ernährung und Bewegung stets in ihrer wechselseitigen Beziehung. Denn um überschüssige Kilos loszuwerden, genügt es nicht, nach dem "FdH-Prinzip" die Portion auf dem Teller zu halbieren. Es kommt auch auf die Zusammenstellung der Lebensmittel an und darauf, entscheidenden Fragen sind:
Bei diesem ganzheitlichen Ansatz geht es nicht um Verzicht, sondern darum, seine individuelle Balance zu finden – und auf Dauer zu bewahren.
Um seinen Lebensstil zu ändern, sind ein hohes Maß an Motivation, Zielstrebigkeit und Ausdauer notwendig. Für diese Eigenschaften steht Joachim Löw, der "Gut für Dich" als prominenter Partner unterstützt. "Der Einsatz für einen gesunden Lebensstil ist mir ein wichtiges Anliegen", so der Erfolgscoach. "Mit ihrem langfristigen und breit angelegten Engagement kann die METRO GROUP vielen Menschen wichtige Impulse geben." In den vergangenen Monaten ist Löw den Menschen in Deutschland unter anderem in einer groß angelegten Anzeigenkampagne, in Broschüren und Kundenzeitschriften sowie unter www.gut-fuer-dich.info begegnet. Auf der zentralen Plattform der Initiative im Internet gibt Löw persönliche Fitness- und Ernährungstipps. Außerdem finden Besucher dort Expertenblogs, interaktive Fitnessrechner sowie ausführliche Informationen rund um die Themen Ernährung und Bewegung. Wer individuelle Fragen hat, kann sich per E-Mail oder Telefon an eine kostenfreie Experten-Hotline wenden.
Das neuartige Kennzeichnungssystem für den Nährwertgehalt von Lebensmitteln ist ein weiterer zentraler Bestandteil der Initiative. Die METRO GROUP hat im Januar 2007 als erstes deutsches Handelsunternehmen begonnen, die wichtigsten Nährwertinformationen auf den Verpackungen ihrer Eigenmarkenartikel auszuweisen. Besonders gut sichtbar – auf der Vorderseite der Verpackung – ist die Zahl der Kalorien pro Portion aufgelistet. Weitere Details, beispielsweise zum Gehalt an Zucker und ungesättigten Fettsäuren, stehen auf der Rückseite. Der Vorstoß hat sich gelohnt. Im Oktober 2007 stellte das Bundesverbraucherministerium sein "Eckpunktepapier über die Empfehlung einer freiwilligen Nährwertkennzeichnung" vor und fordert seitdem eine ähnliche Art der Kennzeichnung. Für Frans W. H. Muller ein klares Signal zum Weitermachen: "Viele Menschen finden die bisherigen Angaben auf Lebensmittelverpackungen zu kompliziert. Unser Nährwertkennzeichnungssystem bietet exakt die Kombination von Informationen, die Verbraucher für eine ausgewogene Ernährung brauchen." Schon jetzt sind fast alle 2.600 Eigenmarkenprodukte der METRO GROUP mit der neuen Kennzeichnung versehen.
Die METRO GROUP macht sich bereits seit Jahren für die Themen Ernährung und Bewegung stark. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Beispielsweise unterstützt das Unternehmen das Projekt "Schwer mobil", das Heranwachsenden dabei hilft, ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten umzustellen (siehe Kasten). Zudem setzt die METRO GROUP unter dem Dach von "Gut für Dich" vielfältige Förderprojekte für den Breitensport fort. Das Unternehmen unterstützt unter anderem eine Reihe populärer Events wie den METRO GROUP Marathon in Düsseldorf. Dort ging 2007 auch "Gut für Dich"-Botschafter Joachim Löw an den Start. Der diesjährige Real-Berlin-Marathon lockte mehr Teilnehmer und Zuschauer als je zuvor in die Hauptstadt. Bei rund 30 Sportevents in ganz Deutschland machte 2007 zudem der "Gut für Dich"-Truck Station. An Bord : ein motivierendes Programm rund um Ernährung und Bewegung.
Das Freizeit- und Essverhalten der Menschen in Deutschland lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Im Jahr 2007 haben Politik und Wirtschaft wichtige Weichen gestellt: beispielsweise mit dem Eckpunktepapier der Bundesregierung für einen "Nationalen Aktionsplan zur Förderung eines gesunden Ernährungs- und Bewegungsverhaltens". Oder mit der langfristig angelegten Initiative "Gut für Dich" der METRO GROUP. In Zusammenarbeit mit dem Rheingold Institut hat das Unternehmen eine erste Evaluation der Initiative durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse hat die METRO GROUP weitere Maßnahmen entwickelt. Eine davon präsentiert Morgenmacher erstmals in dieser Ausgabe: den "Gut für Dich"-Klicker – einen praktischen Begleiter auf dem Weg zu einem gesünderen und aktiveren Leben.
Berlin, 30. September, mittags am Potsdamer Platz: Tausende jubelnder Menschen säumen die Straßen. Ihr Klatschen, Pfeifen, Trommeln und Rufen gilt den Teilnehmern des 34. Real-Berlin-Marathons. Viele der Läufer kämpfen mit der Erschöpfung, aber der Zuspruch des Publikums gibt ihnen Kraft. Es sind nur noch fünf Kilometer bis ins Ziel. Schlussspurt vor dem überwältigenden Gefühl, es geschafft zu haben.
Nach 2:04:26 Stunden überquert der Äthiopier Haile Gebrselassie als erster die Ziellinie – neue Weltrekordzeit. Auch die Teilnehmer- und Besucherzahlen übersteigen die bisherige Dimension: 60.000 Läufer, Skater, Walker, Handbiker und Rollstuhlfahrer stellen sich der Königsdistanz. Etwa eine Million Fans verfolgt das Spektakel. Zum Beispiel Familie Stockmeier, die ihren Großvater anfeuern: "Wir sind ganz fasziniert von seiner sportlichen Energie." Den Stockmeiers gefällt die euphorische Stimmung: "Hier treffen sich Menschen aus aller Welt. Sie tauschen sich aus, helfen sich weiter und feiern miteinander." In der Tat: Jeder vierte Marathonteilnehmer ist aus dem Ausland an die Spree gereist. Der Berliner Lauf gehört zu einem der fünf größten weltweit, den sogenannten World Marathon Majors.
Damit die Sportler bei Kräften bleiben, versorgt sie Titelsponsor Real mit Getränken und gesunden Snacks: 135.000 Bananen und 35.000 Äpfel verteilen die Helfer entlang der Strecke. Ziel der Vertriebsmarke der METRO GROUP ist es, den Laufsport zu fördern und die breite Öffentlichkeit für Bewegung zu begeistern. Die 42,195 Kilometer lange Route führt durch die schönsten Ecken Berlins: am Reichstag vorbei, durchs quirlige Kreuzberg, über den Potsdamer Platz und durch die historische Mitte. Zieleinlauf ist am Brandenburger Tor. "So habe ich auch Berlin besser kennen gelernt", sagt Olaf Schäfer, der es nach 3:45:04 Stunden geschafft hat. Der 46-jährige Lehrer ging bereits zum 16. Mal an den Start. Marathon stellt für ihn den perfekten Ausgleich zum Schulalltag dar. "Laufen ist für mich wie Meditieren. Ich bin ganz auf mich konzentriert und habe nur noch positive Gedanken." Der nächste Starttermin steht für Schäfer auch schon fest: Am 4. Mai 2008 beim METRO GROUP Marathon in Düsseldorf.
Einmal einen Marathon laufen: Dieser Traum treibt Millionen Sportbegeisterte an. Die Metro-Vertriebsmarke Real begleitet den Lauf durch die Straßen Berlins seit acht Jahren als Titelsponsor. Der Startschuss für den 35. Real-Berlin-Marathon fällt am 28. September 2008. Eine Möglichkeit, den Traum schon eher zu verwirklichen, bietet der METRO GROUP Marathon am 4. Mai 2008 in Düsseldorf. Anmeldung und weitere Informationen unter:
www.metrogroup-marathon.de
Münster, 3. Oktober, früher Nachmittag auf dem Hindenburgplatz: Am vorlesungsfreien Tag der Deutschen Einheit parken eng gedrängt etliche Fahrräder vor der Universität. Heute geht die Elite des Radsports beim "Münsterland Giro" an den Start. In Deutschlands Fahrradhauptstadt herrscht Volksfeststimmung. Geschätzte 80.000 Menschen sind auf den Beinen. Mittendrin: der "Gut für Dich"-Truck der METRO GROUP.
Das Radrennen in der westfälischen Stadt ist nur eines von rund 30 Sportevents, das der 16 Meter lange Truck des Handelsunternehmens seit Juni 2007 ansteuert. Die Mission: Die Menschen in Deutschland mit einem spannenden Bühnenprogramm für einen gesunden, aktiven Lebensstil zu begeistern. In fünf Aktiv-Zelten laden außerdem Ergometer, Crosstrainer, ein Rudergerät und Laufbänder die Münsteraner ein, ihre Fitness auf die Probe zu stellen. Lea Liekefedt ließ sich nicht lange bitten. Seit zehn Minuten joggt die Elfjährige in straffem Tempo auf dem Laufband. Erste Schweißtropfen perlen ihr von der Stirn. Ans Aufhören denkt sie dennoch nicht: "Weil’s Spaß macht und ich mich so richtig auspowern kann."
Das sei genau die richtige Einstellung, sagt "Gut für Dich"-Fitnessexpertin Daniela Exner. Sie gehört zu der Truck-Crew aus Ernährungsberatern, Trainern und Sportmedizinern. Vor allem Kinder zählen zu ihrer Zielgruppe. Exner versucht aber auch, bewegungsmüde Erwachsene in Schwung zu bringen. Auf der 40-Quadratmeter-Bühne des Trucks animiert sie mit einem Programm aus Pilates, Aerobic und Rückenübungen zum Mitmachen. Doch zu einem gesunden Lebensstil gehört mehr als Sport. "Jedes Training ist effektiver, wenn es durch eine ausgewogene Ernährung ergänzt wird", so Exner.
Deshalb gehört auch Show-Kochen zum Repertoire des Trucks. In Münster bereiten Ernährungsexperten gefüllte Paprikaschoten mit Reis zu – fettarm und lecker. Gemeinsam mit anderen Kindern assistiert auch Lea beim Kochen. Als die roten Schoten im Ofen verschwunden sind, steht noch einmal Bewegung an. Die Grundschülerin hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: "Ich will einmal einen Triathlon machen", sagt sie selbstbewusst – und schwingt sich wieder aufs Laufband.
Der "Gut für Dich"-Truck macht im Auftrag der METRO GROUP bei ausgewählten Sportevents in ganz Deutschland Station. Ziel des Handelsunternehmens ist es, das Publikum mit Fitnessdarbietungen, Show-Kochen, Quizshows und Gesundheits-Checks für eine ausgewogene Ernährung und eine aktivere Lebensweise zu begeistern. Die nächsten Stationen des Trucks unter:
www.gut-fuer-dich.info
Wuppertal, 9. August 2007, eine Turnhalle auf dem Gelände des Bayersportparks: Niklas schwitzt. Die Hände auf dem Boden, die Füße gegen die Wand gestemmt, voller Körpereinsatz beim Handstand. Zweimal wöchentlich geht der Elfjährige gemeinsam mit sieben weiteren Jugendlichen auf die Matte. "Schwer mobil" lautet das Motto des jeweils einjährigen Programms, das jungen Übergewichtigen wieder Lust auf Bewegung machen soll. Hauptsponsor des Projekts ist die METRO GROUP.
In Deutschland gilt inzwischen fast jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche als übergewichtig. Außer körperlichen Folgeschäden – etwa Herz-Kreislauf-Problemen – sind seelische Belastungen eine der wichtigsten Herausforderungen, mit denen diese jungen Menschen zu kämpfen haben. So etwa der 13-jährige Luca: "In der Schule werde ich Fettwanst genannt", sagt der kräftige Junge in Trainingsshorts und zuckt ratlos mit den Schultern. Dann hellt sich seine Miene auf: "Aber hier im Kurs gehöre ich zu den Schnellsten."
Bestätigung finden, Selbstvertrauen zurückgewinnen, sich wieder wohlfühlen im eigenen Körper: "Unsere Sportstunden vermitteln den Kindern Erfolgserlebnisse", sagt Natalie Zaplata, Koordinatorin des Wuppertaler "Schwer mobil"-Projekts. "Wir vermeiden Situationen, in denen die Teilnehmer sich unwohl fühlen könnten." Nicht eine Gewichtsabnahme ist primäres Ziel des Programms. Vielmehr sollen die Jugendlichen langfristig fit für die Teilnahme an regulären Sportangeboten gemacht werden. Diesem Ziel ist Luca schon ein gutes Stück näher gekommen. Sein Wunsch für die Zukunft: "Einmal Basketball im Verein spielen."
Die Initiative "Schwer mobil" unterstützt seit 2004 übergewichtige Kinder in Nordrhein-Westfalen dabei, ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten umzustellen. Neben der METRO GROUP als Hauptsponsor gehören der Landessportbund NRW und das nordrhein-westfälische Innenministerium zu den Trägern. Mit der Fördersumme von rund einer Million Euro werden bis Ende 2007 insgesamt 250 Vereine bei der Durchführung von "Schwer mobil"-Trainings unterstützt. Danach geht das erfolgreiche Projekt in die nächste Phase und expandiert. Weitere Informationen:
www.schwermobil.de